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Weekend of Hell – Horrorshow, Stars & Zombies

Mein Wochenende war die reinste Hölle, doch das war alles andere als furchtbar, verbrachte ich doch drei Tage auf dem Weekend of Hell, der großartigen Convention zur Feier des blutigen Genres. Gutgelaunte Stars zum „Anfassen“, Cosplayer und alles, was das Fanherz höher schlagen lässt. Es war DIE Horror-Party des Jahres.

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Entspannter Start ins WOH

Der Freitag war der entspannteste Tag der Con. Wer alle drei Tage da war, tat gut daran, seine Photoshoots mit den Stars gleich am ersten Tag zu erledigen, denn Samstag sollte es richtig voll werden.

Es liegt in der Natur der Sache, dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht ohne ein paar Pannen über die Bühne geht. So sorgte ein technisches Problem dafür, dass sich das Photoshooting stark verzögerte. Doch am Ende hatten alle Fans ihr Foto.

Einer der großen Vorzüge des Weekends of Hell ist es, dass man seine Stars wirklich hautnah erleben kann. Es gab immer die Möglichkeit zu etwas Smalltalk, Shake-Hands und Umarmungen. Das haben wir bei anderen Conventions auch schon ganz anders erlebt. Und mehr noch, auf dem WOH waren nicht wenige große Namen im Line-Up der Star Gäste zu finden, darunter Brad Dourif, Tobin Bell, William Baldwin und Michael Madsen. Entsprechend interessant fielen dann auch die Star Talks aus. Schauspieler, die schon so lange im Geschäft sind, haben eine Menge zu erzählen.

Brad Dourif

Brad Dourif

Tobin Bell

Tobin Bell

Nicht minder spannend waren aber auch die Auftritte von Nebendarstellern wie Travis Love, Jose Pablo Cantillo und natürlich IronE Singleton aus The Walking Dead, die, getragen von einer Welle der Sympathie, den Fans auf Augenhöhe begegneten.

Travis Love & IronE Singleton

Travis Love & IronE Singleton

The Walking Dead war natürlich auch ein ganz großes Thema des Weekends. So waren viele Cosplayer in der Rolle ihrer TV-Helden unterwegs oder schlurften als Zombies – pardon – Walker durch die Hallen. Da wurden etliche Liter Latexmilch, Make-Up und Filmblut verspachtelt. Und wieder einmal zeigte sich „Zombies are fun“.

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Zombies are fun!

Ein Photo-Point rekonstruierte den Eingang zur Krankenhauscafeteria aus der ersten TWD Folge und im Foyer fanden sich Aquarien mit Beißerköpfen, wie wir sie aus dem „Governor’s Room“ kennen. Leider fehlte hier der passende Sessel. Das angekündigte Terminus Außengelände indes, suchte man leider vergeblich.

Erwähnenswert ist sicher auch das gigantische Händleraufgebot. Es gab neben DVDs, T-Shirts, Statuen, Actionfiguren und Masken auch viele gruselige handgemachte Horrordevotionalien. Ich bin mir sicher, ich war nicht der Einzige, der sein für die Veranstaltung vorgesehenes Budget sprengte.

Ist das der echte Abraham?

Ist das der echte Abraham?

Nach drei Tagen Weekend of Hell tun mir immer noch die Füße weh, aber mein Kopf ist prall voll mit Eindrücken und Erinnerungen an viele inspirierende Gespräche und Begegnungen mit Stars und Fans. So ein Wochenende lädt auch die eigene kreative Batterie wieder kräftig auf und ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Ein Album mit Bildern von der Horror Party des Jahres findet Ihr hier.

(Mick Baltes)

Photopoint der Fright Guys

Photopoint der Fright Guys