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STAR WARS Identities: Top or Flop?

YODA

Yoda

“Your eyes can deceive you. Don’t trust them.

Bis zum 17. Oktober diesen Jahres ist die Star Wars Identities Ausstellung in der kleinen Olympiahalle im Olympiapark München zu finden. Als riesiger Krieg der Sterne Fan ließ ich es mir selbstverständlich nicht mehmen mich auf diese Mission zu begeben und unseren Lesern die wichtige Frage zu beantworten: Ist der stolze Preis von circa 22€ die Reise wert?

Dies kann ich mit einem kräftigen “Jein” beantworten. Den zeitlich am meisten vereinnahmenden Faktor in der Ausstellung nehmen leider nicht die Exponate ein, sondern ein interaktives Spiel, welches dem Besucher die Möglichkeit gibt, seinen eigenen Star Wars Charakter aufgrund verschiedener Eigenschaften und Situationen zu erstellen. Ein wirklich nettes Gimmick mit dem ich jede Menge Freude hatte, aber nicht der wirkliche Grund für mich eine solche Ausstellung zu besuchen.

Im Prinzip ist dieser Spaß so simpel gestaltet, man hätte auch ein Browsergame daraus machen können. Die Anzahl der Exponate wird mit “fast 200 Objekten” angegeben. Darunter sind viele Stücke die das Herz eines jeden Star Wars Fans höher schlagen lassen. Von Chewbaccas Fellkostüm, Han Solos Outfit aus “The Empire strikes back” bis hin zu riesigen Star Destroyer Modellen. Von Episode 7 gab es merkwürdigerweise nur ein einziges Stück in Form eines BB-8 Modells.

Alle Objekte sind gekennzeichnet, jedoch sind die Erklärungen zum Einsatz dürftig bis gar nicht enthalten. Ein kleiner Film zur Anwendung der Modelltricktechnik aus den 70ern und 80ern mit Blick auf die vor einem liegenden Stücke hätte ich durchaus erwartet. Leider bleibt Star Wars Identities hier sehr oberflächlich und gibt wenig bis kaum Einblicke was mit den Ausstellungsstücken beim Dreh passiert ist oder wie sie gefertigt wurden. Es werden zwar durchaus Informationen zu Artworks gegeben, z.B. wie Chewbacca oder Yoda ursprünglich hätten aussehen sollen, aber dies bleibt eher Ausnahme als die Regel.

StarWars_BB-8

BB-8

Wenn man sich darauf jedoch einstellt und mit nicht all zu hohen Erwartungen in die Ausstellung geht, dann hat man durchaus seine Freude und besonders für Kinder scheinen die vielen interaktiven Spielerein rund um die Charaktergestaltung und Enwicklung ein absolutes Highlight zu sein.

Eine kleine Enttäuschung hielt leider noch der Merchandise Shop parat. Ich hatte extra meine Kreditkarte eingepackt und war schon in freudiger Erwartung
mein sauber verdientes Geld unter die Leute zu bringen, doch was hier geboten wurde konnte man entweder im Internet erwerben oder war von minderer
Qualität. Keine hochqualitativen Figuren, keine Replika Lichtschwerter, keine Stormtrooper Rüstungen und nur eine einzige Tasse, welche
leider nicht mein Geschmack war. Auf Nachfrage ob es noch einen zweiten Raum oder andere Stücke hinter der Theke gäbe wurde ich von der Kassiererin
schroff angemacht: “Ich solle doch froh sein, dass es hier eh schon mehr zu kaufen gibt als in Wien”. Die Macht der Kundenfreundlichkeit war sicherlich nicht
stark mit dieser Dame.

Zusammenfassend kann ich Star Wars Identities trotz der ausschweifenden Kritik trotzdem empfehlen. Wie gesagt, die Einstellung dazu was man am Ende erwartet
sollte beim Ticketkauf präsent sein. Trotzdem gibt es einige spannende Ausstelungsstücke zu denen ein echter Star Wars sowieso nicht nein sagen kann.

In diesem Sinn… May the force be with you. Always!

Spezieller Dank geht an die TZ München, bei der wir 2 Karten gewonnen habe und wir uns so die Ausstellung ansehen durften.

Bericht: Andreas Sperling
Presse-Fotos: © & TM 2015 Lucasfilm Ltd. All rights reserved. Used Under Authorization.