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Slipknot in Berlin

Slipknot hetzt weiter gegen gefeuerten Drummer

Die Schlammschlacht bei Slipknot geht weiter. Bereits seit Dezember 2013 warten die Fans der Maskenmänner auf ein offizielles Statement, weshalb Schlagzeuglegende Joey Jordison vor acht Monaten ohne jegliche Vorwarnung aus der Band gefeuert wurde, doch stattdessen setzen die restlichen Mitglieder auf kindische Twitter-Nachrichten. So erschien auf dem offiziellen Slipknot-Account gestern folgendes Posting:

slipknottweet

Viele Fans reagierten nicht nur wütend, sondern auch irritiert und glaubten bereits, der Account sei gehackt worden. Da bisher jedoch nichts dergleichen bestätigt wurde, scheint es eine authentische Meldung gewesen zu sein. Mittlerweile wurde diese zwar wieder gelöscht, den über 900.000 Followern entging aber natürlich nichts.

Obgleich sicherlich viel Wut und Frustration hinter den Kulissen von Slipknot herrscht, tut die Band um Sänger Corey Taylor sich damit partout keinen Gefallen und verliert immer mehr an Glaubwürdigkeit. Das Schweigen über die Gründe von Joey Jordisons Rauswurf, die seit 2010 anhaltenden leeren Versprechungen über “baldige Hammer-News” zum nächsten Album, großes Gerede über eine Tour mit Gwar oder Mushroomhead und die Tatsache, dass erst vor kurzem Slipknot-Gitarrist James Root aus Stone Sour gefeuert wurde, stimmt den Großteil der Fans nur noch wütender. Nichts passiert, nichts bewegt sich und ob tatsächlich Ende des Jahres das fünfte Album erscheint, steht in den Sternen. Es wäre das erste Release ohne den 2010 an Medikamentenmissbrauch verstorbenen Paul Gray. Doch das Einzige was in dem Chaos bleibt, ist die Frage, weshalb Slipknot nichts Produktiveres zu tun haben, als ihr ausgeschiedenes Gründungsmitglied und Songwriting-Genie Jordison weiter in den Medien mit Dreck zu bewerfen.

(Beitrag & Coverfoto: Anne Catherine Swallow)