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Sabaton-1-16

SABATON: Kleinkrieg im Backstage Club

Die schwedischen Power-Metaller von Sabaton auf kleiner Bühne und einer knappen Anzahl von 200 Leuten live zu sehen scheint ein Ding der Unmöglichkeit und trotzdem wurde dieser Traum für einige wenige Auserwählte am 16.8. glückliche Wahrheit.

Zuglassen waren lediglich Presse und Gewinner diverser Gewinnspiele von Nuclear Blast und Amazon. Die Atmosphäre unterschied sich zu Beginn nicht grundlegend von jedem anderen Sabaton Konzert. Vor den Hallen des Backstage München standen Fans, vorwiegend dunkel und mit Sabaton Shirts bekleidet und warteten darauf reingelassen zu werden. Nur mit dem Unterschied dass sie vorher ihren Namen am Eingang abhaken lassen mussten.

Die Wahl der Halle fiel auf den Backstage Club. Spätestens hier merkte man den ersten großen Unterschied was die Größe des Orts anbelangt. Auch das Wegfallen einer Vorband blieb nicht unbemerkt und so stürmten die fünf Hünen während ihres Intros, “The March to War” die Bühne und eröffneten das Konzert brachial wie immer mit ihrem Einleitungshit “Ghost Division”. Das war es dann aber auch schon fast mit den alten Gewohnheiten, denn die Show war geprägt von privater Blödelei (im positiven Sinne!), angespielten Liedern wie “Wind of Change” und “Seek & Destroy” sowie zwei neuen Songs des neu erschienenen Albums “The Last Stand”, sowie selten gespielten Songs wie “Counterstrike”. Die Band und das Publikum schienen beinahe zu verschmelzen, welches seinen Höhepunkt darin fand, das Sänger und Frontmann (im wahrsten Sinne des Wortes), Joakim Brodén, sich gemütlich an die Bar setzte, sich beim singen ein Bier zapfen ließ und dabei die Zeit fand Fotos mit Fans zu machen. Und das alles während des Konzerts!

Diese Offen- und Herzlichkeit der gesamten Band machte diesen Auftritt in Verbindung mit der verhältnismäßig geringen Größe zu einem ganz besonderen Ereignis.

In diesem Sinne…“Noch ein Bier!” und bis bald Sabaton.

Hier gehts zur Gallerie.

(Bericht: Andreas Sperling; Fotos: Sandra Baumgartl)