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Mad Sin – 35 Years Live & Loud Tour

Am 24.6 war es endlich wieder so weit, für mich das erste Konzert nach der langen Durststrecke. MAD SIN, die fanatischen fünf aus Berlin, hatten zum Nachholkonzert ins Münchner Backstage geladen. Als Vorband konnten die ebenfalls zur der MAD Tourbooking und Coretex Berlin Familie gehörenden DIE DORKS aus Marktl am Inn verpflichtet werden. Aufgrund des doch etwas geringeren Ansturms wurde das Konzert von der Halle in den Club verlegt. Der Einlass verzögerte sich leider auch etwas durch die verspätete Anreise von MAD SIN und der Soundcheck verschob sich dadurch nach hinten. Um 19:30 hieß es dann endlich Doors open und die Sause konnte beginnen.

Um acht Uhr starteten DIE DORKS mit Ihrem Programm. Ihre doch recht eigene Mischung aus sozialkritischen Metal-Punk brauchte ein wenig Zeit, um Anklang im mäßig gefüllten Club zu finden. Hilfreich war dabei sicherlich auch die Runde Pfeffi, welche für die anwesenden Gäste auf der Bühne bereitstand. Die Bühne war in sattes rot getaucht, thematisch passend zu den zugegeben etwas radikaleren Klängen und Texten. Der eine oder andere fand den Weg auf die Tanzfläche und groovte sich zum Sound ein.

Auf der Bühne war für mich die Präsenz und Spielfreude des Bassisten Mark von Elend herausragend, er hatte sichtlich Spaß und ließ es sich auch nicht nehmen die Anwesenden persönlich mit einem Abstecher ins Publikum zu motivieren. DIE DORKS heben sich definitiv von den üblichen Spaßpunk-Bands ab, die Texte haben ordentlich Zündstoff, muss man mögen. Zum Abschluss gab es noch die „Dreckige Saat“ und damit war der Weg frei für MAD SIN.

Nach eine Umbaupause starteten MAD SIN mit ihrem Klassiker „Speak no Evil“. Mittlerweile war der Club doch etwas voller, aber leider doch zu wenig für eine Band wie MAD SIN. Die Temperaturen im Club stiegen trotzdem schnell auf Saunaniveau und es ging sogar ein Wreckingpit zusammen. Musikalisch ging es durch fast die gesamte Schaffensphase seit 1987. Ein kleiner Abstecher in Richtung Rammstein Cover wurde mit „2, 3, 4“ ebenfalls gewagt, ging aber irgendwie am Publikum vorbei.

Köfte hatte sichtlich mit den Temperaturen zu kämpfen, es war aber auch heiß und extrem feucht im Club. Irgendwie war auch Gitarrist Andy Kandil leicht neben der Kappe, beim Springen auf der Bühne riss er dabei die Backline fast um. Durch beherztes Eingreifen von Dork Bassisten Mark von Elend konnte schlimmeres verhindert werden.

 

Zum Motörhead Cover von „Ace of Spades“ stieg Bassist Valle in den Pit und zündete die Pyro an seinem Doublebass während die Menge um ihn herumtanzte. Insgesamt ein kurzweiliger, heißer Abend der gerne wiederholt werden darf, diesmal aber mit mehr Publikum und auf einer größeren Bühne.

Setlist:

  • Speak no Evil
  • Cursed
  • Johnny Brainstorm
  • I Shot the Sheriff
  • To Walk the Night
  • Revenge
  • 9 Lives
  • Gonna Get You
  • Wipe Out / 2, 3, 4
  • Pschycotic Night
  • Not Invited / Aces of Spades
  • Communication Breakdown

(Text/Bilder: Björn Engelke)

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