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Konzertbericht: KRISIUN + COMMANDER in München

Seit auch in Bayern immer öfter brasilianische Temperaturen herrschen, fühlen sich die südamerikanischen Thrasher und Deather in unseren Breiten fast wie zu Hause. Denn nach Sepultura beehrten nun auch KRISIUN das Münchner Backstage.

Support wie im Bilderbuch: Commander überzeugen auf voller Länge!

Support wie im Bilderbuch: Commander überzeugen auf voller Länge!

Eine kleine Überraschung war, dass das Konzert von der Halle in den kleineren Club verlegt wurde, und fünfzehn Minuten vor Beginn nur ungefähr eine Handvoll Nasen anwesend war. Zum Glück sollte sich der Club später dann doch noch ganz ordentlich füllen.

Den Abend eröffnen COMMANDER und hauen gleich ordentlich auf die Zwölf. Die Bajuwaren haben hier ein Heimspiel und überzeugen mit einem fetten Sound, geilen Riffs und ihrem charismatischen und immer präsenten Shouter Nick. Die Band strotzt nur so vor Spielfreude und Selbstbewusstsein, was sie mit einer Flamenco-Einlage auch noch eindringlich unterstreichen. Klasse Auftritt – aber das nächste Mal wollen wir euch als Headliner sehen!

Mit jahrzehntelanger Erfahrung kann bekanntlich nichts schief gehen: Krisiun

Mit jahrzehntelanger Erfahrung kann bekanntlich nichts schief gehen: Krisiun überzeugen

Kurze Pause und die Todesmetaller um die Kolesne Brüder entern die Bühne. KRISIUN heizen von Anfang an dem Publikum ordentlich ein und man sieht immer mehr lange Matten fliegen. Mag der Sound für manche stumpf und eintönig klingen, so beindrucken sie Ihre eingefleischten Fans umso mehr mit ihren spielerischen Fähigkeiten. Geschwindigkeit ist Trumpf beim brasilianischen Trio und mit „Omnious“ „The Will To Potency“, „Vengeance’s Revelation“, “Ways of Barbarism” oder „Blood of Lions“ lassen die Teufelsschredderer die Katze aus dem Sack und bolzen sich durch ihr Set als gäbe es kein Morgen. Bassist und Shouter Alex bedankt sich immer wieder beim Publikum und betont, wie viel Spaß sie haben und dass es ihnen eine Ehre ist, hier spielen zu dürfen.

Fazit des Abends: Ein Support der auf ganzer Länge überzeugte und von welchem man gerne noch mehr gehört hätte – und ein überaus sympathischer Headliner, der seit Jahren gnadenlos und konsequent sein Ding durchzieht. RESPEKT!

Mehr Fotos gibt’s natürlich wie immer in unserer Galerie!

(Sandra “Piggy” Baumgartl)