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Everlast presents Whitey Ford’s House of Pain

Wenn der Meister ruft dann wird angetreten, Punkt. Und er hat gerufen, passend zum aktuellen Release seines aktuellen Albums “Whitey Ford’s House of Pain” wurde die gleichnamige Tour ausgerufen. Mit 20 Konzerten in Europa vom 4. September bis 1. Oktober. Sogar ein Abstecher nach Russland war mit dabei.

Letzten Sonntag, also am 23.9, war Münchens Backstage an der Reihe. Ob des erwarteten Andrangs fand das Konzert in der großen Halle, dem Werk, statt. Es gab zwar noch Karten an der Abendkasse, die aber recht schnell weg waren. Wie zu erwarten kamen die Fans in Scharen. Es gab keine Vorband und so kam man in unverfälschten Genuß von zweieinhalb Stunden der rockenden Hip-Hop Ikone Erik Schrody aka Everlast aka Whitey Ford. Der Titel der Tour gab den Kontext vor: Quasi ein Best Of gemischt mit Songs vom brandaktuellen Album. Das Werk war randvoll und trotz Unwetters vor der Tür war die Temperatur drinnen bald auf dem Siedepunkt.

Everlast hatte das Publikums von Anfang an auf seiner Seite. Das Publikum setzte sich aus House of Pain Fans der 90er und seiner aktuellen Projekte zusammen, bunt gemischt von 14 -50 Jahren. Vom Sound und Songauswahl wurde keiner enttäuscht. Songs wie “Don’t Complain” vom aktuellen Album wechselten sich älteren Songs wie “Black Coffee” vom “Eat At Whitey’s” Album ab. “What It’s Like”, “Put Your Lights On” durften genauso wenig fehlen, wie das Johnny Cash Cover “Folsom Prison Blues”. Ein Everlast Konzert wäre natürlich kein Everlast Konzert ohne den krönenden Abschluss seiner eigenen Variante des House of Pain Klassikers “Jump Around”.</>

Everlast brilliert mit seiner ihm ganz eigenen Variante von Hip-Hop. Zum Teil Old School in den 90er verhaftet, das Ganze aber mit einer guten Portion Gitarrensound angereichert ,die meiner Meinung nach ganz besonders in dieser Szene nicht üblich ist. Der ganze Abend war auf jeden Fall ein gelungener Wochenstart und ich werde definitiv wieder einschalten, wenn es heißt: Everlast is back in town!

Setlist:

The Climb
Don’t Complain
Today (Watch Me Shine)
Love for Real
Ends
Smokin & Drinkin
Little Miss America
Black Coffee
Lonely Road
This Kind of Lonely
My Medicine (Snoop Dogg cover)
DJ break
Shook Ones Part II (Mobb Deep cover)
Back From the Dead (House of Pain song)
On Point / Who’s the Man? (House of Pain song)
Laviathon (Warporn Industries song)
The Culling
My House
Broken
It Ain’t Easy
I Get By
Put Your Lights On (Santana cover)
White Trash Beautiful
What It’s Like
Folsom Prison Blues (Johnny Cash cover)

Encore:
Black Jesus
Jump Around  (House of Pain song)

(Text+Bilder: Björn Engelke)