Steel-Panther-All-You-Can-Eat-cover
  • Release Date: März 28, 2014
  • Catalog No: B00HUGK9L2
  • Label: Open E Music
  • Type: Metal und Rock
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Steel Panther: All You Can Eat

Rating:

Ladies and gentlemen, macht euch nackig!

Denn wenn Steel Panther anrücken, bleibt keiner senkrecht stehen! Allein die Songnamen wie „Gangbang At The Old Folks Home“ oder „Fucking My Heart In The Ass“ versprechen eine Sound-Party, wie sie amüsanter nicht sein könnte und jeder Track verspricht, was er hält. Obskur-witzige Wortspiele, rotzende Gitarrenriffs und verschwitzte Haarbänder.

 

Sex, Drugs and STEEL PANTHER (Foto: David Jackson)

Sex, Drugs and STEEL PANTHER (Foto: David Jackson)

Wer seinen Metal gern satanisch und mit Leichen im Keller mag, wird mit dem Spaß- und Glamfaktor, den diese Herren bringen, vermutlich nicht glücklich. Allen anderen kann dieses Album aber nur ans Herz gelegt werden, denn trotz der Ladung schlüpfrigen Humors in den Songtexten, finden sich auf „All You Can Eat“ qualitativ absolut hochwertige Party-Songs.

Bereits „Pussywhipped“ peitscht als gewaltiger Ohrwurm auf einen ein und bis hin zu „She’s On The Rag“ findet sich eigentlich kein Lied, das man in die Tonne treten möchte. Jeder Track sprießt nur so vor wilder, sexgeladener Energie und und besonders Michael Starrs Vocals sind in der Imitation des klassischen Hair Metal der Achtziger oftmals besser als so manches Original aus der damaligen Zeit. Sich auf dem Albumcover als Jesus und Co. zu inszenieren ist demnach natürlich völlig in Ordnung…

Dass die Band gelegentlich eine so starke Persiflage auffährt, dass es ins Lächerliche abzurutschen droht, muss zwar zugegeben werden, das schmälert aber dennoch nicht die Genialität der Songs, bei der Männer als auch Frauen auf den Sommerfestivals dieses Jahr garantiert gerne mal ihre Möpse hervorholen.

Ein Album wie ein gutes All You Can Eat Shrimps-Buffet – egal, ob man danach reihernd überm Klo hängt, das war’s das Erlebnis verdammt wert!

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(Anne Catherine Swallow)