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  • Release Date: Februar 20, 2015
  • Catalog No: B00NN25QEW
  • Label: Universal Music
  • Type: Pop
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The Preatures: Blue Planet Eyes

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Mach mal lauter!

Selten macht eine Band so viel Furore in der Musikwelt, noch bevor das erste Album das Licht der Welt erblickt hat. Bei The Preatures und ihrer EP „Is This How You Feel“ war es allerdings so – Gold in ihrer Heimat Australien. Und mit dem Debüt-Longplayer „Blue Planet Eyes“ knüpft die fünfköpfige Band nahtlos an das an, was sie bisher abgeliefert hat: Alternative-Pop vom Feinsten.

Nur ein halbes Jahr nach Gründung der Band – bestehend aus den beiden Sängern Isabella „Izzi“ Manfredi und Gideon Bensen sowie Jack Moffitt an der Lead-Gitarre, Tom Champion am Bass und Luke Davison am Schlagzeug – gelang der erste internationale Hit mit „Is This How You Feel?“. Um die Preise, die die fünf für diesen Upbeat-Song rund um den Globus kassiert haben, an den Fingern abzuzählen, benötigt man wesentlich mehr als zwei Hände.

Es gibt eine neue Regentschaft im Lande des Alternative-Pop: The Preatures (Foto: Mclean Stephenson)

Es gibt eine neue Regentschaft im Lande des Alternative-Pop: The Preatures (Foto: Mclean Stephenson)

„Is This How You Feel?“, diese grandiose Nummer, die so ein wenig an Heart erinnert, findet sich auf dem Debütalbum „Blue Planet Eyes” wieder. Auch für die Nummer „It Gets Better“ haben sich The Preatures an einem ganz Großen orientiert:

„Ich habe eine Menge Bowie zu der Zeit gehört, insbesondere sein Album ‚Low‘ von 1977, die Platte, die er mit Brian Eno gemacht hat. ‚Sound And Vision‘ ist einer der Albumtracks und er kam mir vor wie Bowies Ode ans Schreiben und Musikmachen. Letztlich glaube ich, dass ich den Song als Antwort auf ‚Sound And Vision‘ geschrieben habe. Ich mochte den Ansatz, dass eine Idee perfekt sein kann, aber dass bei der Realisierung immer irgendetwas verloren geht und dass dieser Verlust auf eine Art auch erfreulich sein kann“, erzählt Sängerin Izzi Manfredi über ihre Inspiration.

Überhaupt klingt das gesamte Popkunstwerk „Blue Planet Eyes“ von vorne bis hinten nach Ode – Ode an die Koryphäen der Popmusik sowie an dieses Genre als Ganzes. So sind die typischen Gitarrenriffs von The Preatures einerseits eingängig wie all der Pop, den wir schon mal gehört haben (im positiven Sinne!), die Arrangements und Kompositionen bieten aber auf der anderen Seite immer wieder Neues für die Gehörgänge und die Tanzmuskeln. Dass sie auch romantisch und Stehbluestänze rund um die Welt bespielen können, beweisen The Preatures mit der Ballade „Two Tone Melody“.

„Blue Planet Eyes“ ist das außergewöhnliche Debütalbum eines musikalischen Quintetts, das sich vielseitig und eingespielt präsentiert, wie es vielen Bands erst ab der dritten Platte gelingt. Inspiriert von den Hochzeiten des Alternative-Pop von den 70er bis zu den 90er Jahren, beweisen The Preatures mit ihrem Erstlingswerk, dass sie den Hype, der um sie entstanden ist, wirklich verdient haben.

The Preatures – offizielle Homepage
The Preatures – Facebook

(Kathrin Tschorn)

©Sound Infection 2015