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  • Release Date: September 12, 2014
  • Catalog No: B00LJGAMIY
  • Label: Hot Bus Records
  • Type: Pop
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The Asteroids Galaxy Tour: Bring Us Together

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Öfter mal was Anderes

The Asteroids Galaxy Tour erzürnt ihre Fans – oder erfreut sie. Denn das dritte Album „Bring Us Together“ ist so ganz anders als seine Vorgänger. Die Band aus Dänemark spielt mit Elektronik und anorganischen Klängen. Herausgekommen sind zehn Tracks, die es irgendwie schwierig machen, die Band einzuordnen. Aber das ist ja auch ganz erfrischend.

„Bring Us Together“ ist das mittlerweile dritte Studioalbum der Kopenhagener Band The Astereoids Galaxy Tour um Sängerin Mette Lindberg und Produzent Lars Iversen und bewegt sich in eine komplett andere Richtung als die Vorgängerplatten. Aber der eklektische Stilmix aus Elektronik, Disco und Funky Big Band war nötig, damit die Band sich überhaupt wieder zusammenraufen konnte – deshalb auch der Titel „Bring Us Together“.

„Das letzte Album war sehr filmisch, quasi ein Soundtrack, weil wir in den Songs Charaktere kreiert haben. Nach dem langen Touren mussten wir wieder zusammenfinden und ergründen, was für Musik wir jetzt eigentlich wollten“, verrät Mette Lindberg Sound Infection im Interview.

Mette Lindberg und Lars Iversen, die Köpfe der musikalisch eklektischen The Asteroids Galaxy Tour (Foto: verstärker.com)

Mette Lindberg und Lars Iversen, die Köpfe der musikalisch eklektischen The Asteroids Galaxy Tour (Foto: verstärker.com)

The Asteroids Galaxy Tour griff bei der Produktion von „Bring Us Together“ weniger auf handgespielte Musik, dafür mehr auf elektronische Elemente zurück. Entstanden ist ein Album harmonischer, aber anorganischer Sounds, die durch den Einsatz vieler verschiedener Instrumente im Big-Band-Stil der Unpersönlichkeit entkommen konnten.

„Wir sind diesmal in die 90er gegangen – die Zeit, in der wir aufgewachsen sind. Wir wollten dieses Trance- und Acid-Feeling. Die Beats sind etwas mehr gestutzt, abgehackt, mit Loops und Samples, die Lars kreiert hat“, sagt Mette Lindberg.

Die Single „My Club“ ist ein Beispiel dafür: dunkel, elektronisch, tanzbar, in Schleifen kreiert. Demgegenüber steht etwa der Titeltrack des Albums, der von elektronisch verzerrter Stimmlage in einen wesentlich organischeren Klang abdriftet, angenehm unsauber instrumentiert – und damit der perfekte Mikrokosmos eines Albums, das sich nirgendwo einordnen lassen will. Gut so!

Hier geht’s zum Interview mit Mette Lindberg von The Asteroids Galaxy Tour.

The Asteroids Galaxy Tour – offizielle Homepage
The Asteroids Galaxy Tour – Facebook

(Kathrin Tschorn)

©Sound Infection 2015