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  • Release Date: Februar 26, 2016
  • Catalog No: B0184SDEPC
  • Label: Universal Music
  • Type: Rock
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Royal Republic: Weekend Man

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Ein Biest von einem Song

Als ob uns Schweden mit IKEA, ABBA und Elchsalami nicht schon genug Gutes getan hätte. Aber das Land hat auch die Alternative-Rockband Royal Republic hervorgebracht, die mit ihrem dritten Album „Weekend Man“ wirklich jeden bittet, die Tanzschuhe ganz fest zuzuschnüren, damit sie bei heftigsten Bewegungen nicht von den Füßen fliegen.

Die Band rund um Gitarrist und Sänger Adam Grahn, Gitarrist Hannes Irengård, Bassist Jonas Almén und Drummer Per Andreasson stammt aus Malmö. Mit ihren beiden ersten Alben „We Are The Royal“ (2010) und „Save The Nation“ (2012) haben sie sich den Applaus von Kritikern und Fans gesichert. Mit „Weekend Man“ präsentieren die Jungs nun ihr drittes Werk, das sich für sie „wie eine dynamische Reise“ anfühlt.

Zugpferd auf „Weekend Man“ ist ohne Zweifel die Single „Baby“, die mit ihren fröhlichen Hooks zum Abtanzen und Mitsingen einlädt – ein Biest von einem Song mit echtem Hitpotenzial, an das leider keiner der anderen zwölf Tracks herankommt. Das macht Royal Republic aber mit viel Humor und Abwechslungsreichtum fast wett.

Haben viel Humor: die Jungs von Royal Republic (Foto: Eric Weiss)

Haben viel Humor: die Jungs von Royal Republic (Foto: Eric Weiss)

Denn auch „Walk!“ und „When I See You Dance With Another” zeigen, womit die Band brillieren kann: Rock-Peitschen voller Intensität und brachialer Spiellust. Die herbe und doch junge Stimme von Sänger Adam Grahn verpasst dem ganzen einen College-Rock-Anstrich, dem die vier Schweden sich mit großer Leidenschaft, brillanten Hooks, treibenden Drums und einem sagenhaften Drive entgegenstemmen.

So entführt uns „People Say I’m Over The Top“ ins Reich des Hard Rocks mit aggressivem Subsound. „Kung-Fu Lovin’” hingegen wirkt fast wie eine liebenswerte Hommage an die Ska-Band Madness.

„Weekend Man“ ist ein solides Rock-Album, vom Schwofen bis zum Headbangen ist für jede Form des Ausflippens gesorgt. Die vielen Einflüsse, von denen sich die Band leiten lässt, sorgen für eine Menge Abwechslung, lassen manchmal aber auch die klare Linie dieses Weekend Mans vermissen. Hören lohnt sich aber allemal!

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(Kathrin Tschorn)