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  • Release Date: September 11, 2015
  • Catalog No: B011MAX2QA
  • Label: Zeitart
  • Type: Pop und Singer-Songwriter
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Nikki Forova: White Dandelions

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Pusteblume!

Darf es mal wieder etwas Neues im CD-Regal sein? Die schöne Nikki Forova bietet uns da wundervollen Singer-Songwriter-Indiepop mit Klaviereleganz im Stile einer Tori Amos und Regina Spektor an. Wenn das mal nicht zum Reinhören einlädt!

Nikki Forova wurde in der UdSSR in eine Familie von Theaterschauspielern geboren. Ihre Mutter erkannte schon früh ihr musikalisches Talent und gab ihr Klavierstunden. Nach dem Mauerfall zog die Familie in die USA, wo sie aufwuchs und erste musikalische Erfolge feiern durfte. Später führte sie die Liebe zunächst nach Italien und in die Schweiz, wo sie heute lebt.

2007 gewann sie das Finale der TV-Show „MTV Duets“ mit einem beeindruckenden Auftritt gemeinsam mit Popsängerin Vanessa Carlton. Drei Jahre später veröffentlichte Nikki Forova ihr Debütalbum „Revving Wings“, das von den Medien gerne mit den Werken der Königin der Musikerinnen aus Leidenschaft, Tori Amos, und der französisch-israelischen Singer-Songwriterin Yael Naim verglichen wird.

Der Löwenzahn bricht durch den Asphalt und präsentiert uns seine Blüte: Nikki Forova (Foto: King.Ink Promotion)

Der Löwenzahn bricht durch den Asphalt und präsentiert uns seine Blüte: Nikki Forova (Foto: King.Ink Promotion)

Mit „White Dandelions“ tritt Nikki Forova nun liebevoll in die Fußstapfen ihrer Landsfrau Regina Spektor, wenn ihre Klavierklänge elegant von einem Track in den nächsten hüpfen. Furchtlos bedient sie sich aber auch einem Orchester – Bass, Schlagzeug, Streicher, Akkordeon, Erhu (eine chinesische Laute), Hackbrett (eine Zither), Posaune und behutsam eingesetzte Elektronik gehören allesamt in Nikki Forovas farbenprächtige Klangwelt.

In ihren Songs springt Nikki Forova mit dem Klavier um die Wette – im Staccato über blühende Sommerwiesen („Snapshots Of Sky“), hinein in die Tiefen der Gefühle einer Pianoballade („Supernova“), nur um dann wieder fröhlich unter der Sonne zu tanzen („Edge Of The Rainbow“). Die kleinen Flugschirmchen der Pusteblume, die Nikki Forova auf dem Cover ihres Albums in den Wund bläst, sind deshalb ein äußerst passendes Bildnis für das, was einen auf „White Dandelions“ erwartet.

Folk, Indiepop und Singer-Songwriter mischen sich zu einem eigenen Universum aus Klängen auf Nikki Forovas Zweitlingswerk – ein wenig melancholisch, aber doch optimistisch und in letzter Konsequenz versöhnend und ausbalanciert. Zu einer Regina Spektor fehlt noch ein wenig, aber es ist beruhigend zu wissen, dass die nächste Generation von Vollblutkünstlerinnen schon in den Startlöchern steht.

Nikki Forova – Webseite
Nikki Forova – Facebook

(Kathrin Tschorn)