• Release Date: Juli 31, 2015
  • Catalog No: B00UNAPQME
  • Label: Cosmos Music
  • Type: Pop
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Kid Astray: Home Before The Dark

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Achtung, Ohrwurm-Alarm!

Kid Astray fabrizieren diese Indie-Pop-Melodien, die einem noch lange nach dem Hören verweilen. Endlich gibt es ein ganzes Album mit diesen Ohrwürmern: „Home Before The Dark“, das wilde Debüt der Norweger. Die illustre Runde, zu der ein italienisches Vogue-Model, ein ehemaliger Golf-Champion und ein Klaviervirtuose gehören, verwöhnt uns mit sommertauglichen Indie-Beats und frischen Soundwellen.

  • Kid Astray - Still Chasing Nothing

Die Band um Benjamin Giørtz, Elizabeth Wu, Alex Meek, Even Steine, Håkon Carlin und Jakob Bechmann lernte sich 2010 an einer Osloer High School kennen. Wie so viele junge Künstler starteten auch Kid Astray mit Coverversionen ihrer Lieblingssongs, bevor sie selbst zu schreiben begannen. Es folgten diverse Auftritte bei den großen Sommerfestivals in ihrer Heimat, Lobeshymnen vom Rolling Stone und Radio 1.

Dieser lange Weg hat nun zum Debüt „Home Before The Dark“ geführt, das dem Terminus Indie-Pop alle Ehre macht; eine Hand im Spiel hatte schließlich auch Korean-Pop-Spezialist Jesper Borgen. Eingängige Melodien, dynamische Hooks, fröhliche Beats und rhythmusgebende Synthesizer prägen die zwölf Tracks auf der ersten LP des norwegischen Sextetts.

Indie-Pop aus Norwegen: das Sextett Kid Astray (Foto: verstärker.com)

Indie-Pop aus Norwegen: das Sextett Kid Astray (Foto: verstärker.com)

Dazu gehören zum Beispiel das gut als Sommerhymne taugliche „Day In June“ oder der discokrachende Melodiewirbel „Taking You With Me“ (absolutes Indie-Pop-Highlight!). Zum Schluss ihres wilden Indie-Ritts statuieren Kid Astray mit der – nennen wir es mal – Rhythmus-Ballade „Not A Kid Anymore“ – obwohl sie dann doch noch ein wenig zu lernen haben.

Zwar sind die Melodien auf „Home Before The Dark“ eingängig wie selten, allerdings gehören sie auch zu jenen Ohrwürmern, die einen tagelang verfolgen, ohne dass man sich wirklich an das Lied oder den Interpreten erinnern könnte. Hier gibt es für die Kids also noch Luft nach oben, Entwicklungspotenzial zum Wiedererkennungswert.

Alles in allem legen Kid Astray mit ihrem tanzbaren Debüt ein durchhörbares Erstlingswerk ab, das sich hervorragend zum August-Soundtrack eignet. Von klaren Rhythmen begleitet, bleiben die Melodien und Refrains lange im Ohr und im Herzen.

Kid Astray – Facebook

(Kathrin Tschorn)