Björn Engelke

Björn Engelke
“Do. Or do not. There is no try”  Yoda, The empire strikes back

Im Jahre des Herrn (welches Herrn auch immer) 1978 erblickte ich das Licht der Welt im niedersächsischen Goslar. Mit 14 kam es zu den ersten musikalischen Berührungen. Nachdem in der Gemeindebücherei meines damaligen Wohnortes noch Kassetten diverser Bands angeboten wurden, wurde ich zuerst bei Klassikern wie AC/DC und den Toten Hosen vorstellig. Der weitere musikalische Lebenslauf ging dann mit Manowar, Blind Guardian, Helloween und anderen diversen klassischen Metalbands in die nächste Runde. Während dieser (Schul)Zeit begannen auch die ersten Erfahrungen mit der noch analogen Fotografie, die ich in einem Wahlunterricht kennenlernen durfte.

Mit dem Beginn einer Ausbildung zum Werkzeugmacher verschob sich der musikalische Horizont weg vom reinen Metal zu mehr Vielfalt – unter anderem in den Bereich Independent, Alternative, Ska und Northern Soul. Die ersten Lehrlingsgehälter wurden fleißig in eine stetig wachsende CD-Sammlung investiert, ich denke, dass die Drogeriekette Müller am Lorenzer Platz in Nürnberg damals ziemlich gut an mir verdiente. Um die Jahrtausendwende kam dann noch ein weiteres Highlight dazu, die Onkelz. Persönlich eine der Bands, die mir in schwierigen Zeiten emotional am meisten gegeben haben.

2010/11 schließlich, nach dem Abschluss meines Maschinenbautechnikers der Wechsel nach München und auch der beruflichen Veränderung (weg von der Werkstatt, hinein ins Büro als Softwareentwickler) kamen dann als musikalische Erweiterung noch der Hard & Metalcore und deren Ableger dazu. 2013 habe ich dann wieder mit der Fotografie angefangen und wollte meinen Traum, endlich geile Bilder zu machen, von Bands die ich liebe, näherkommen. Durch meinen damaligen Nebenjob im Sicherheitsdienst „Consec“ in Nürnberg habe ich acht Jahre Zeit gehabt, mich mit dem Rock’n Roll Zirkus zu befassen. Wir standen damals auf vielen der großen Festivals wie Rock im Park, Taubertal Open Air, Highfield Open Air. Mich hatten damals schon die Fotografen fasziniert und ich bin bis heute mit einigen von ihnen im Kontakt. Dies war für mich einer der Gründe, den Traum der Konzertfotografie überhaupt aufzunehmen und jetzt endlich in die Tat umzusetzen. Neben Konzerten & Fotografie interessiert mich noch Aviation & Fotografie, bin ich doch regelmäßig auf Flugschauen in ganz Europa unterwegs, um meinen Kerosinlevel halten zu können.

In wenigen Worten ausgedrückt: Ich liebe die Kombination von Fotografie und Musik, und sei es nur Jet-Noise, ein Ohne gibt es für mich nicht. An meinen journalistischen Fähigkeiten gelobe ich zu arbeiten.

In diesem Sinne: See you in the pit!